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Ecke Bonk – Künstlergespräch
[Talk & Show]


Ecke Bonk (D)

Als Künstler befasst sich Ecke Bonk mit Zeichensystemen aus Kunst, Naturwissenschaften, Typografie und Philosophie; er erforscht so die Bedingungen und Zusammenhänge kultureller Leistungen. Er sucht den Sinn in Kommunikationszeichen und – beziehungen und setzt wiederum seine Erkenntnisse in Zeichen um. Für die Documenta11 gestaltete Bonk das offizielle Logo und war gleichzeitig in der Kassler Ausstellung mit dem Projekt BOOK OF WORDS. RANDOM READING vertreten, einer Arbeit über das Deutsche Wörterbuch der Brüder Grimm. Er ermöglichte so eine Einsicht in jenes einflussreiche Wortzeichensystem, das repräsentativ für ein zentrales Wahrnehmungsmodell von Wirklichkeit steht.

Für die Zeppelin Universität entwickelte Ecke Bonk 2004 die visual identity der ZU mit ihrem Non-Logo, sowie die Idee der ZU/ Wörter (zu|viel, zu|fall) auf der Homepage.
Den physischen Teil seiner Intervention in der Universitätsbibliothek mit der Arbeit fountainhead/Wissensquelle bildet ein Schrank mit 225 Bänden der österreichischen K+K Akademie der Wissenschaften 1848-1918. Das Transparent BUILDING<>BILDUNG begleitet mit „Wortsinnlichkeit“ (E. Bonk) die Entwicklung des Baukörpers der Zeppelin Universität.

Ecke Bonk (geb. 1953, in Kairo), Studium der Wissenschaftsgeschichte und Philosophie in Wien, München und Heidelberg, Malerei bei Reimer Jochims, Typografie bei Herbert Bayer (USA) Gründer der „typosophic society“ (1994)