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Heike Aumüller – Der elektrische Körper

"Staub" 2007 C-Print auf Tapete 94 x 63 cm

Leerstehende Wohnungen, anonyme Hotelzimmer und Abbruchhäuser sind die Orte, an denen Heike Aumüller (*1969 in Stuttgart) ihre befremdlichen Selbstinszenierungen stattfinden lässt. Es sind fotografische Momente höchster Intensität und Verunsicherung, die den weiblichen Körper in einem räumlichen Spannungsfeld vorführen, in dem dieser – verletzlich, verschmutzt oder verrenkt – mit dem Raum eins wird. Der Frauenkörper wird so zum Fremdkörper, der nicht länger als Projektionsfläche zur Verfügung steht. Diese Widerspenstigkeit in Aumüllers Bildern sperrt sich gegen jeden allzu einfachen Zugang und setzt ein subversives Potential frei, das uns verstört und zugleich mit Humor begegnet.

Auch in ihren Videoarbeiten legt die Künstlerin komplexe “Versuchsanordnungen” an, in denen meist zwei Personen auf skurrile Weise interagieren. In absurd erscheinenden Handlungen, die sie mit und an ihren Körpern ausführen, arbeiten sich die Protagonisten ab an ihren eigenen physischen Grenzen und nehmen uns zugleich als Betrachter gefangen.



Freitag, 11. Februar 2011, 20 Uhr
Konzert im Kiesel: “Kammerflimmer Kollektief”

in Zusammenarbeit mit dem Kulturbüro Friedrichshafen.
Heike Aumüller tritt an diesem Abend als Musikerin mit ihrer Band auf die Bühne im K42.
Zur Einstimmung lädt der Kunstverein um 19 Uhr zum Apero in der Ausstellung.

Mittwoch, 23. Februar 2011, 19 Uhr
Kunst+Genuss: Kunst bei Schmankerln und Wein – im Gespräch mit der Kuratorin Dr. Andrea Jahn

Sonntag, 6. März 2011, 16 Uhr
Künstlervortrag: Heike Aumüller spricht über ihr Werk.

Jeden Freitag, 12 Uhr: Marktführung