21. Kunst-Freitag, 21. Januar 2011


21. Kunst-Freitag Friedrichshafen

21. Januar 2011 von 19 bis 24 Uhr

Am 21. Januar 2011 ist es wieder soweit: in Friedrichshafen findet der Kunst-Freitag statt. Zum 21. Mal können Besucher an verschiedenen Kunstorten ein abwechslungsreiches Programm außerhalb der gewohnten Öffnungszeiten genießen: Zeppelin Museum Friedrichshafen, Kunstverein Friedrichshafen, Kulturbüro Friedrichshafen, ZF Kunststiftung, Galerie Bernd Lutze, Plattform 3/3, Kunst-Bus, artsprogram der Zeppelin Universität und JazzPort laden die Besucher von 19 bis 24 Uhr zu einem spannenden Abend¬programm ein. Bürgermeister Peter Hauswald eröffnet den 21. Kunst-Freitag um 19 Uhr im Kiesel des Medienhauses k42. Im Anschluss stimmt Christoph Bauer, der Leiter des Städtischen Kunstmuseums Singen, mit dem Impulsreferat „Kunst und Publikum. Kleine polemische Betrachtung“ das Publikum auf den Abend ein.

Das Kulturbüro Friedrichshafen präsentiert unter dem Motto „Kunst im Kiesel“ Webfilme auf der Kinoleinwand. »Typo Film« zeigt 38 ungewöhnliche Kurzfilme über Zeichen, Buchstaben und Schrift. Es ist ein speziell für das Web gemachter Mix aus Infografik, Animationsfilm, Musikvideo und typografischen Filmen. Sie laufen in einer Endlosschleife, jeder Besucher kann jederzeit einsteigen. Der Kunstverein Friedrichshafen eröffnet um 19.45 Uhr die Ausstellung Heike Aumüller „Der elektrische Körper“ mit einer Einführung von Dr. Andrea Jahn. Die Karlsruher Künstlerin ist für ihre kompromisslosen Foto- und Videoarbeiten bekannt, in denen sie den eigenen Körper in Szene setzt. In ihnen spiegelt sich die kritisch-ironische Auseinandersetzung mit überkommenen Vorstellungen von der Frau als Bild, die hier nicht länger als Projektionsfläche zur Verfügung steht.

Im Zeppelin Museum Friedrichshafen ist die Fotoausstellung „24h Friedrichshafen – 200 Ansichten einer Stadt“ zu sehen. Adam Wist, Christ Werner und Moritz Kempf zeigen ihre Fotografien im Dialog miteinander. Ab 20.30 Uhr präsentieren außerdem die Fotografen Jürgen Berthold und Andreas Bänsch stündlich thematische Bildvorträge. Im Grenz-Raum des Zeppelin Museums können sich die Besucher die Ausstellung „Laufsteg Luftschiff – Modefotografien im Luftschiff ‚Hindenburg’ von Angelika von Braun“ ansehen. Die Frankfurter Fotografin nutzte die Hindenburg im Frühjahr 1937 als Kulisse für Modeaufnahmen. Die Ausstellung zeigt die so entstandene Bilderserie eleganter Reisemode für Damen und wirft einen weiblichen Blick auf das berühmte Luftschiff. Ab 20 Uhr finden stündlich Kurzführungen durch die Wechselausstellung statt.

Die ZF Kunststiftung lädt die Besucher des 21. Kunst-Freitags ins ZF-Turmatelier ein. Nevin Aladag, Stipendiatin der ZF Kunststiftung im 1. Halbjahr 2011, gibt dem Publikum einen ersten Einblick in ihre Arbeit und beantwortet gerne Fragen zu ihrer Kunst. Die Berliner Künstlerin thematisiert in ihren Videos, Performances und Installationen die Frage nach Identität und der Konstruktion von Identität. Der JazzPort Friedrichshafen sorgt für musikalische Abwechslung. Ab 21 Uhr treten Mia Weirich und Band im Foyer des Zeppelin-Museums Friedrichshafen auf. „First Jazz Songs“ lautet der Titel des Programms mit swingendem Jazz, beginnend bei Blues und Balladen über Funk zu Bossa Nova und Samba.

Dr. Stefan Feucht, Leiter des Kulturamtes Bodenseekreis, eröffnet um 21 Uhr in der Plattform 3/3 die Ausstellung „Wie Friedrichshafener Künstler ihre Stadt sehen“. Teilnehmende Künstler sind Jutta Karbus, Erika Lohner, Natascha Meier, Brigitte Messmer, Ingrid Schmidt, Günther Schulze, Waltraud Späth, Hildegund Wendel und Erika Zehle. Im Rahmen des 21. Kunst-Freitags findet im Fallenbrunnen eine weitere Attraktion statt: Das artsprogram der Zeppelin Universität präsentiert auf dem temporären Campus Fallenbrunnen 18 Arbeiten von Ole Aselmann (Videoinstallation), Sandra Boeschenstein (Wandzeichnung), Mark Formanek (Videofilm), Andrew McNiven (Installation), Elodie Pong (Videofilm), Christoph Schäfer (Wandmalerei & Video) und Lorenz Widmaier (Fotografie) und lädt zu Feuer, Führungen und Suppe ein.

Die Galerie Bernd Lutze eröffnet unter dem Titel „Maternité“ eine Ausstellung mit Skulpturen und Masken aus Westafrika. Im Mittelpunkt stehen Mutter-Kind-Figuren. Bernd Lutze gibt ab 20 Uhr stündlich oder nach Bedarf kurze Einführungen. Der Kunst-Bus der Stadtverkehr Friedrichshafen GmbH bringt die Besucher wieder bequem zu den verschiedenen Austellungsorten. Passend zum mobilen Kunst-Ort nimmt Ole Aselmann Bezug auf sein gleichnamiges Projekt „Berlin – Beijing“, eine Fernwanderung von der westlichen in die östliche Hemisphäre.

Der 21. Kunst-Freitag Friedrichshafen wird durch die Unterstützung des Kulturbüro Friedrichshafen, der Stadtverkehr Friedrichshafen GmbH sowie der Technische Werke Friedrichshafen GmbH ermöglicht.

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